Die Möglichkeit eines Ortes

Alte Gebäude verschwinden, neue tauchen auf, Straßen erhalten neue Namen, werden vergrößert, verkleinert, umgeleitet. Orte befinden sich im Wandel.
Daniela Djukic und Patrick Pollmeier versuchen in ihrer gemeinsamen Arbeit den, der Fotografie innewohnenden Verweis auf das was war, aufzubrechen. Mit Bilderweiterungen, Perspektivwechseln und Reduktionen entwerfen die beiden Fotografen ein visionäres Bild von Barmbek. Zu sehen ist kein heute, gestern oder morgen. Die Arbeit spielt vielmehr mit den alltäglichen Sehgewohnheiten und versucht den Blick für die Möglichkeit des Ortes zu öffnen und bietet einen individuellen Zugang über das Einzelbild. Der Betrachter wird dazu ermuntert, auf sei- nem Spaziergang , nicht nur geradeaus zu schauen, sich stattdessen umzudrehen, stehen zu bleiben und den Blick schweifen zu lassen.

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